Innovatives proktologisches Binder-Duschsystem

Hämorrhoiden Analhygiene

Herausgepresste Hämorrhoiden erschweren ganz wesentlich die After- /Anusreinigung mit trockenem oder feuchten Papier. Ein Restkotschmier-film mit diversen Darmbakterien bleiben an verschiedenen Hautstellen und an Gesäßhaaren hängen. Das Toilettenpapier scheuert, und das Feuchtpapier greift die Haut chemisch an. Das führt nach einiger Zeit zur Hautreizung und damit zur Hautverletzung. Infolge dessen entsteht ein Analekzem oder ein Analabszess, der sich wiederum zu einer sehr unerfreulichen schmerzhaften Fistel ausweiten kann. Verletzte Analhaut ist der Beginn eines Teufelskreislaufes.  

Hygieneberatung

Gesundheitsvorsorge und Prävention

 

Die vorstehenden Hämorrhoidenbilder bedeuten, dass die jeweiligen Patientinnen und Patienten mit ihren Hämorrhoiden auf dem OP-Tisch des Proktologen liegen.

Doch viele Monate oder gar Jahre zuvor sahen die Hämorrhoiden nicht so schlimm aus. Die Folgen von verschiedenen Operationsmethoden können unterschiedlich stark bzw. beeinträchtigend ausfallen. 

So treten bei nicht wenigen Personen nach 1 bis 4 Jahren wieder Hämorrhoidenprobleme auf, und eine weitere Operation wird notwendig. Fast immer steht dabei auch die Stuhlinkontinenz im Raum. Je mehr Probleme auftauchen, desto mehr besteht die Gefahr, dass ein künstlicher Darmausgang gelegt werden muss. 

 

Andererseits muss ganz klar festgestellt werden, dass selbst im Falle schlechter Ernährungsangewohnheiten (ballaststoffarm, zu wenig trinken) und zu wenig Laufbewegung die obigen Hämorrhoidendevor-mationen mit einem Wasserstrahleinlauf hätten vermieden werden können.

Es setzt natürlich die Kenntnis darüber voraus, dass es bestimmte

hilfreiche Hilfsmittel (auch neuartige Entwicklungen) am Markt gibt. Dafür muss man sich selbstverständlich in den zur Verfügung stehenden Medien nachhaltig sachkundig machen. So gibt es die Prokdus-Gesäßhandbrausen schon seit Mitte 2014 am Markt. In den knapp 2.5 Jahren bis 2017 sind ca. 250.000 bis 300.000 Tausend Hämorrhoidenbehandlungen/Operationen durchgeführt worden. 

 

Viele Hämorrhoidenfälle können nachweislich (Dr. Claude Franceschi, Chirurg und Phlebologe/Hämorrhoidenstudie, 1995) durch Anwendung des Wasserstrahleinlaufes vermieden werden.

Der Wasserstrahleinlauf umspült die trockene/hart gewordene Kot-säule und bildet so einen Wasserfilm (Aquaplaning) zwischen Ausscheidungsmasse und Analkanalwand/Hämorrhoidenpolsterwand.

Die zusätzlich leicht stauende Wirkung des eingespülten Wassers erzeugt bei den im Analkanal befindlichen Dehnungsrezeptoren ein verstärktes Signal der Ausscheidung. Dieses Signal wird in Bruchteilen von Sekunden zum Großhirn gesendet, und von da erfolgt das quasi Ausscheidungssignal zu dem ringförmigen Hämorrhoidenpolster. Aus diesem venösem Ringpolster wird eine bestimmte Menge an Blut sozusagen ein Stück weit in größere Venen zurückgepreßt, so das die Schließfunktion des Hämorrhoidenpolsters kurzzeitig beendet wird. Sowie die Ausscheidungsmasse drausen ist, fließt wieder mehr Blut in die Hämorrhoidenpolster und verschließen den Analkanal bis zum Anus/Schließmuskel. 

Soweit überhaupt Notwendig, kann mit zusätzlichem wesentlich leichterem Pressen die Passage der Kotsäule befördert werden. Der mit Wasser so durchgeführte Schutz der Hämorrhoiden kann gar nicht hoch genug geschätzt werden, im Verhältnis zu Operationen oder gar einem Stoma.