Innovatives proktologisches Binder-Duschsystem

Klistierhandbrause (Wasserstrahlirrigation)

Anorektale Hydrotherapie gegen harten Stuhl/Verstopfungen und häufigen Durchfall bzw. Darmentleerungsstörung. 

 

Die proktologischen Bidet-/Gesäßhandbrausen der Modellfamilien Aquafem und Aquamas verfügen gegenüber den herkömmlichen Irrigationssystemen über die zwei Alleinstellungsmerkmale "Duschfunktion" und "Wasserstrahl-irrigation".

Zweifelsohne muss jede Person die ein herkömmliches Irrigationsgerät nutzt, sich nach dem Stuhlgang selbstverständlich reinigen. Ob nun mit der unsau-beren Art per Hand und Toilettenpapier, oder mit heruntergelassenen Hosen auf dem nicht ungefährlichen Badewannenrand mit der großen Handbrause. Wer 5 bis 10 Mal oder mehr wegen z. B. Durchfall bzw. Darminkontinenz seinen Anus mit Papier bis zum Analekzem und schlimmeres quält ist selber schuld. Badewannenrand etc. inklusive Unterleibsabtrocknung, Anziehen und Reinigung von Handbrause und Wanne dauert zwar eine halbe Stunde oder mehr länger, aber ist weniger schädlich. Mit den Prokdus-Gesäßhandbrausen dauert der Einlauf, die Defäkation, das Abduschen und das trockentupfen (nicht reiben) des Anus mit den Prokdus-Papierhaltern ca. 4 bis 5 Minuten inklusive Hosen hoch.  

 

Diese Darmeinlauffunktion besteht in Form einer vergrößerten Duschstrahl-öffnung. Mit dem daraus herausströmenden Wasserstrahl wird der äußere wie innere Schließmuskel schmerzfrei durchdrungen. Nach wenigen Sekunden sind je nach Wasserstrahlstärke ca. 65 bis 125 ml Wasser in den Enddarm eingedrungen und umschließen den harten Stuhl. Die verhärtete Stuhlmasse befindet sich jetzt auf einem quasi Aquaplaning, und kann mit leichtem Pressdruck fast schwallartig aus dem Darm herausrutschen. Oft flutscht der harte Pfropfen schon nach weniger als 50 ml Wassereinlauf in ca. 0,5 bis 2 Sekunden heraus. Mitverantwortlich dafür sind neben dem Aquaplaning die Dehnungsrezeptoren im Analkanal. Sie lösen bei vorhandenem Stuhl und zugeführter Wassermenge den Ausscheidungsreflex aus. Man muss diesen Vorgang einige Tage oder etwas länger konzentriert spüren/ empfinden, um das beste Ergebnis quasi mit zu gestalten. 

 

Gesundheitlich sehr wichtig für den oben genannten Vorgang der schnellen Ausscheidung "herausflutschen" ist der Erhalt der Dehnbarkeit des Schließ-muskels. Selbiger kann bei zu geringerer (natürlicher) Dehnung z. B. durch Durchfall oder bei durch Abführmittel herbeigeführte dünne Stühle etwas quasi mürbe werden, und Hautrisse im Schließmuskelbereich (Analkanal) bekommen. Das wären dann Zusatzerkrankungen in Form von unangenehmen Fissuren, die man tunlichst vermeiden sollte. 

 

Bei größerer Stuhlverfestigung kann/muss man mehrmals den Einlauf durchführen. Das ist natürlich auch abhängig von Person und bisherigen Verstopfungsverlauf, sowie von der ungeübten oder geübten Handhabung mit einer Prokdus-Bidet-/Gesäßhandbrause.

 

Durch die wesentlich leichtere und schnellere Ausscheidung wird das Hämor-rhoidalpolster sehr viel weniger stark beeinträchtigt bzw. geschädigt.

Die Stress verursachende Angst vor dem auch schmerzhaften Stuhlgang

kann mit der dauerhaften bzw. notwendigen Anwendung des Wasserstrahl-einlaufes ganz wesentlich verringert oder sogar beseitigt werden. Die gesunde Darmbewegung  wird im Gegensatz zu Abführmitteln in keinster Weise negativ beeinträchtigt. Sprechen Sie ruhig mal mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber. Proktologen wissen aus Erfahrung, wie gesund sich ein Einlauf auf die Hämorrhoidenpolster und den Enddarm auswirkt.      

 

Das tägliche Abduschen des Analbereiches sollte nur mit klaren Wasser ohne jegliche Seifen etc. stattfinden, und ist immer mit der ausreichenden Trocknung (abtupfen - nicht reiben und rubbeln) des Anus verbunden. Häufiges anwenden von Reinigungs-mitteln kann Hautirritationen mit negativen Folgen wie z. B. kontaktallergisches Analekzem nach sich ziehen. Ständige Feuchtigkeit kann zu Hautirritationen führen. Sollte sich die Anushaut nach dem Trocknen unangenehmen anfühlen und evt. mit einem Jucken begleitet wird, sollte Sie auf jeden Fall sofort mit einer Fettsalbe ohne Zusatzstoffe oder mit Babyöl dagegen halten.