Innovatives proktologisches  Binder-Duschsystem

Rezidive nach Hämorrhoidenoperationen 

Nach Angaben des bekannten Proktologen Dr. med. Bernhard Strittmatter liegt die Rezidivrate im Langzeitverlauf bei Verödung (Sklerosierung) nach Blond bei Hämorrhoiden 1. Grades bei bis zu 70%. 

Die Rezidivrate bei der Gummibandligatur nach Barron für Hämorrhoiden 1. und 2. Grades liegt nach 5 Jahren bei ca. 25% und weniger.      

Basis -Präventionstherapie 

nach Operationen an Hämorrhoiden, Analfissuren und anderen Rektal-OPs sind postoperative Verhaltensweisen zur Vermeidung von Rezidiven auch als gesundheitsvorsorgende Langzeithandlungen von großer Wichtigkeit. 

 

Zur Eigentherapie gehören auf jeden Fall die Erhaltung/Herstellung der Geschmeidigkeit der Verdauungsmasse im Dickdarm mittelst ballaststoff-reiche Ernährung, tägliche Zufuhr von mindestens 2  bis 2,5 Litern Flüssigkeit, 30 bis 60 Minuten Fußmarschbewegung oder andere für den Darm gute Bewegungen, und für den Stuhlgang besonders wichtig ist die Reinigung mit Wasser.   

 

Bei harten Stuhl sollte anstatt schädigender chemischer Abführmittel auf jeden Fall ein Wasserstrahleinlauf mit einer dafür prädestinierten Gesäßhandbrause durchgeführt werden. Harter Stuhl ist i.d.R. eine akute Situation und bedarf also einer akuten schnellen Einlaufbehandlung, die den harten Stuhl auf einem Wassergleitfilm (Aquaplaning) hinausdrückt. Dadurch wird das zB vormals operierte Hämorrhoidalpolster ganz wesentlich geschützt. Rezidive können so vermieden werden. 

 

Wasser (Trinkwasser) ist ein natürlicher Stoff der keine Irritationen im Darm oder an der Anus-/Analhaut verursacht. Der Wasserstrahleinlauf im Enddarmbereich ist nur für diesen Bereich beabsichtigt, um eine gesund-heitsschädliche akute Verstopfung (harter Stuhl) schnellstmöglich zu lösen.